Öffentlicher Bücherschrank in Velpke wurde eröffnet

Am Samstag, 19. Mai 2018, wurde der „Öffentliche Bücherschrank“ in Velpke durch eine Initiative der SPD Ortsabteilung Velpke eröffnet. Es handelt sich um eine restaurierte ehemalige Telefonzelle der Telekom an der Bushaltestelle vor der St. Andreas Kirche. Für die Organisation der Beschaffung, Beantragung der Genehmigung und die Aufstellung war maßgeblich Herbert Groenke verantwortlich. Die Finanzierung wurde von der SPD Ortsabteilung Velpke getragen, aber es gab auch Unterstützung von Spendern. Wie man es schon in anderen Städten und Gemeinden vorfindet, ist das Velpker Bücherregal öffentlich und kostenlos für jedermann nutzbar. Wer will kann sich darin umschauen und Bücher der Wahl entnehmen, sowie auch Bücher hineinstellen, für die man keine Verwendung mehr hat. Ein kleines Team wird sich ehrenamtlich um den Bestand und die Ordnung im „Velpker Bücherregal“ kümmern. Herbert Groenke hielt dann auch die Eröffnungsrede und dankte nochmals allen Beteiligten und Spendern und lud noch zum gemütlichen Beisammensein ein, wofür Sitzgelegenheiten und das Angebot von Bratwürsten und Getränken zur Verfügung standen. Erfreulicherweise fanden sich nach der Eröffnung noch zahlreiche Besucher ein, um sich über den Velpker Bücherschrank zu informieren und auch um Buchspenden beizusteuern.

AFD stellt menschenverachtende „kleine Anfrage“ an den Bundestag zu behinderten Menschen.

Als die Nazis begannen, mit dem Projekt T4 die systematische Ermordung von behinderten Menschen zu organisieren und durchzuführen, da haben Sozialdemokraten und Kirche nicht eingegriffen, zu groß schon war die Macht der Nazis, die sich nicht zuletzt auch auf schweigende Duldung stützen konnte.

Wenn sich heute die AFD befleißigt mit einer kleinen Anfrage an den deutschen Bundestag herauszufinden, wie sich die Zahl der schwerbehinderten Menschen seit 2012, insbesondere durch Heirat, entwickelt hat und welche Schwerbehinderten einen Migrationshintergrund haben, dann ist es nur folgerichtig, dass die Bundestagsfraktion der SPD diese Anfrage als menschenverachtend verurteilt.

Durch die Vergangenheit haben wir inzwischen gelernt, dass wir solchen Anfängen unbedingt wehren müssen, um der Entwicklung von Unrechtssystemen mit menschenverachtenden Einschätzungen keinen Raum mehr zu geben. Welche Erkenntnisse hofft die AFD aus dieser Anfrage zu gewinnen und welche Maßnahmen würde sie dann daraus ableiten wollen?

Die Einschätzung und Beurteilung behinderter Menschen resultierte bei den Nazis in der Aktion T4 (hergeleitet von der Adresse Tiergartenstraße 4 in Berlin, dem damaligen Sitz der Organisation), dort wurde der systematisch geplante Mord der Nazis an behinderten Menschen organisiert und er vollzog sich in folgenden Stufen: „Kinder-Euthanasie“ von 1939 – 1945 und Erwachsenen-Euthanasie von 1940 bis 1945

differenziert nach:

  • Aktion T4: dezentralisierte Gasmorde von Januar 1940 bis August 1941
  • Dezentralisiert durchgeführte, aber zentral gesteuerte „Medikamenten-Euthanasie“ oder Tötung durch Unterernährung von September 1941-1945
  • „Invaliden- oder Häftlings-Euthanasie“, bekannt als „Aktion 14f13“ von April 1941 bis Dezember 1944

Das ist historisch wissenschaftlich belegt und dabei wurden mindestens 260.000 Menschen nachweislich getötet. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass die wirkliche Zahl wahrscheinlich ein Vielfaches hiervon ist.

Niedersachsen sagt Finanzierung für Fahrradweg nach Meinkot zu!

Baubeginn wird noch für dieses Jahr in Aussicht gestellt.
In einer offiziellen Mitteilung erhielten Veronika Koch (MdL-CDU) und Jörn Domeier (MdL-SPD) die Zusage von Dr. Bernd Althusmann (CDU), dem niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, dass das Land Niedersachsen sich mit 190.000 € an der Finanzierung des geplanten Radweges zwischen Velpke und Meinkot beteiligen wird. Der Baubeginn für den 1,3 km langen Radweg wurde schon für dieses Jahr in Aussicht gestellt und zum ersten Spatenstich hat der Minister schon jetzt seine Teilnahme zugesagt.

Das starke Engagement von Veronika Koch und Jörn Domeier und auch die gut vorbereiteten Planungsarbeiten der Gemeindeverwaltung, sowie die Unterstützung von Bürgern trugen letztlich dazu bei, dass diese Entscheidung getroffen werden konnte. Damit findet auch eine schon lange Zeit unerträgliche Verkehrsgefährdung endlich ein Ende.

Rosen zum Weltfrauentag

Mark Kreutzberg, Velpker Bürgermeister, beim Rosen verteilen auf dem Neukauf-Aldi-Parkplatz. Unterstützt wurde er von Sebastiano Di Maria, Jochen Krüger und Harald Ludwig.

Velpke – Es ist schon lange eine schöne Tradition der Velpker SPD-Ortsabteilung, am 8. März, dem Weltfrauentag, an öffentlichen Plätzen in Velpke rote Rosen an Frauen zu übergeben. So auch wieder in diesem Jahr.
Mark Kreutzberg als Velpker Bürgermeister und drei weitere Mitglieder vom Vorstand der Ortsabteilung waren deshalb am Weltfrauentag mit Rosen in Velpke unterwegs. So war die Reaktion der beschenkten Frauen ohne Ausnahme erfreut und überrascht. Aber auch nicht wenige Frauen, vornehmlich Rentnerinnen, nutzten die Gelegenheit für ein Gespräch. So war es ein eindeutiges Anliegen der meisten, dass die SPD in der künftigen Koalition sich wieder ein starkes Profil erarbeitet und erkennbar wieder die Partei für die sozial Schwächeren wird.
Diese Eindrücke am Ende dieser schönen Aktion machen Mut, dass die Partei doch mehr Zuspruch hat, als die aktuellen Zahlen zu Zeit aussagen. Jetzt gilt es für die Bundes-SPD zu handeln und sich neuen Zuspruch zu erarbeiten.

Gleichstellung ist keine Belastung für die Wirtschaft, sondern ein Gewinn für die ganze Gesellschaft.
Die SPD hat in der letzten Wahlperiode gleichstellungspolitische Meilensteine durchgesetzt: die Gesetze für Entgelttransparenz und mehr Frauen in Führungspositionen, das Elterngeld Plus und die Reform des Sexualstrafrechts sowie die Ratifizierung der Istanbul-Konvention. Dennoch: die vollständige Gleichstellung ist in unserem Land noch in keinem einzigen Bereich erreicht. Die Frauen in Deutschland und unser Land können sich keinen gleichstellungspolitischen Stillstand leisten.

Es ist der SPD gelungen, im Koalitionsvertrag an vielen Stellen weitere Schritte zur Verwirklichung der Gleichstellung zu vereinbaren. Das ist eine gute Arbeitsgrundlage für die 19. Wahlperiode. Es bleibt aber auch noch viel zu tun. Deshalb müssen insbesondere das Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit und die Aufwertung der sozialen Berufe sofort angegangen werden. Das trägt auch zur Reduzierung der Lohnlücke bei.
Dem müssen weitere Schritte folgen! Die Union muss ihre Blockadehaltung gegen die Durchsetzung der Gleichstellung endlich aufgeben. Gleichstellung ist keine Belastung für die Wirtschaft, sondern ein Gewinn für die ganze Gesellschaft.

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts liegt der Frauenanteil im Bundestag bei knapp 31 Prozent. Das muss sich ändern. Eine Wahlrechtsänderung muss zwingend mit dem Paritätsgrundsatz verbunden werden. Viele Länder in Europa und auf der ganzen Welt haben damit gute Erfahrungen gemacht und den Frauenanteil in den Parlamenten gesteigert.

Wir werden nur dann schneller vorankommen und Fortschritte machen, wenn wir auf allen Ebenen, in allen Ressorts und in allen Bereichen die Gleichstellung voranbringen – an 365 Tagen im Jahr!

Elke Ferner, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF)

Die Arbeitsgruppe 60+ möchte sich wieder regelmäßig treffen.

Helmstedt – Am 27. Februar trafen sich ältere Mitglieder im Büro des SPD-Unterbezirks Helmstedt zur Arbeitsgruppe 60+. Das Ziel ist, wieder regelmäßige Treffen zu organisieren um sozialpolitische Themen aufzugreifen, diese zu diskutieren und auch öffentlich zur Sprache zu bringen. Zu diesem Zweck wurde auch ein neuer Vorstand für diese Arbeitsgruppe gewählt. Welche Themen in nächster Zeit gewählt würden, stand zunächst im Raum, Pflege und Bildung war vielen wichtig. Es wurde beschlossen, bis zum nächsten Treffen abzuwarten, da sich dann zwischenzeitlich genug Themen ergeben würden. Zum Thema „Große Koalition, was nun?“ kam anschließend noch eine rege Diskussion in Gang, auch über die Rolle der Jusos und der Parteispitze wurde lebhaft gesprochen. Das nächste Treffen wurde für den 25. April 2018 vereinbart, um 18:30 Uhr in den Räumen des SPD Unterbezirks Helmstedt.